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Archiv der Artikel die mit Ulf Rungenhagen getagged sind.

Ulf Rungenhagen, Between Heaven & Hell Jean van Wijk, Constructed Environments

14. März 2014 20:00bis13. April 2014 17:00

Ulf Rungenhagen, Between Heaven & Hell | Jean van Wijk, Constructed Environments am Freitag, den 14. März 2014 um 20.00 Uhr im Schloss Ahaus, Sümmermannplatz 1

Der Kunstverein ArtHAUS würde sich freuen,
Sie und Ihre Freunde zur Eröffnung der Ausstellung

Ulf Rungenhagen, Between Heaven & Hell

Jean van Wijk, Constructed Environments

am Freitag, den 14. März 2014 um 20.00 Uhr
im Schloss Ahaus, Sümmermannplatz 1,
begrüßen zu können.

Kunstverein ArtHAUS e.V.

Die Ausstellung ist zu sehen vom 15. März bis zum 13. April 2014,
Mo – Fr : 9 – 17 Uhr
Sa : 14 – 17 Uhr
So : 11 – 17 Uhr.

 

Link zur Pressemitteilung

Ausstellung Fotografie 2.0: Ulf Rungenhagen, Between Heaven & Hell Jean van Wijk, Constructed Environments

Ausstellungsreihe „Fotografie 2.0“ im Kunstverein ArtHAUS

Rungenhagen: Between Heaven and Hell 2012

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Nach dem viel beachteten Fotografie-Projekt „Vorgärten in Ahaus und Haaksbergen“ des Jahres 2006, widmet sich der Kunstverein ArtHAUS ein weiteres Mal dem Medium Fotografie. Am Freitag, den 14.03., um 20:00 Uhr beginnt der Verein die Ausstellungsreihe „Fotografie 2.0“ mit den Künstlern Jean van Wijk (Den Haag) und Ulf Rungenhagen (Düsseldorf) und einer Einführung von Professor Reinhold Happel von der Fachhochschule für Design Münster.

Fotografie ist mittlerweile allgegenwärtig, gewissermaßen die optische Begleitmusik unseres Alltags. Digitalisiert und mobilgemacht steht sie bereit, jeden Augenblick unseres Lebens in eine virtuelle Parallelwelt zu übertragen: Auf Facebook, Flickr, Picasa wird lückenlos jede noch so banale Regung und Handlung fotografisch dokumentiert und ausgestellt. „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“, hieß es im vordigitalen Zeitalter, – doch was sagen uns die 1 Million Bilder, die täglich allein auf die Plattform Flickr hochgeladen werden?

Die Allgegenwart, grenzenlose Verfügbarkeit und Verarbeitbarkeit von Fotografie eröffnen natürlich neue Fragestellungen für alle, die künstlerisch mit dem Medium umgehen. Wo liegen die Grenzen schrankenloser technischer Möglichkeiten, wo und wie werden die Kriterien ausgehandelt, mit denen zu entscheiden wäre, was als „Kunst“ gilt? Benötigen Künstler noch das alte Ausstellungsmodell der Galerie, des Museums und der Kunstvereine, oder ist für sie die Präsenz auf Websites und Fotografie-Portalen ausreichend?

Der Kunstverein ArtHAUS e.V. wird sich im Rahmen der Reihe „Fotografie 2.0“ diesen Fragen nähern und unterschiedliche Positionen der künstlerischen Fotografie vorstellen. Die Fotografie wird nicht allein als eigenständiges Ausdrucksmittel thematisiert werden, sondern ebenso ihr Einfluss auf Malerei und andere Kunstobjekte. Gezeigt wird u. a. der Umgang mit Fotografie als Bildvorlage, als Material für Kollagen, als Wandobjekte, in konzeptuellen Arbeiten usw.

Die Arbeiten der in der Eröffnungsausstellung präsentierten Künstler van Wijk und Rungenhagen betonen bezeichnenderweise den künstlichen Charakter ihrer Entstehung. Van Wijck erstellt Montagen aus Architektur- und Landschaftselementen am Computer. Er verwischt die Grenzen perspektivischer Darstellung, so dass sich Draufsicht, Durchsicht und unterschiedliche Perspektiven durchdringen und ergänzen. Bei Rungenhagens Werken handelt es sich um Kollagen aus Zeitungsbildern; aus einiger Entfernung betrachtet verdichtet sich diese Kleinteiligkeit zu wogenden Farbflächen.

Wie immer dürfen sich kunstinteressierte Besucher des Kunstvereins Arthaus auf eine interessante und anregende Ausstellungsreihe freuen.